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Schnitzeljagd

Wir mussten letztens wieder einen Kindergeburtstag über uns ergehen lassen. Auf Wunsch des Jubilaren organisierten wir eine Schnitzeljagd.

Ich schlich also im Regen um die Häuser, band rote Schleifen an Laternenpfähle und Straßenschilder und zeichnete Pfeile auf die Gehwege.

Wer meine Neigung zur Introspektion kennt, kann sich vorstellen, dass dies keine angenehme Tätigkeit für mich war. Ständig die Blicke meiner Mitbürger auf mir ruhen zu wissen - bei dem Regen war jetzt keiner unterwegs, aber sie haben mich ganz sicher von hinter den Vorhängen aus beobachtet - ließ mich ständig im Kopf Erklärungen formulieren, warum ich hier taktische Wegmarkierungen anbringe.

Außerdem haben solche Positionsmarker den Nachteil, dass sie von Unbeteiligten entfernt, verfremdet oder ganz einfach vom Regen weggespült werden.

Und auch die Hoffnung, dass die Partygäste möglichst lange mit der Aufgabe beschäftigt sind, erfüllte sich nicht, da die Revoluzzer einfach immer im Laufschritt den Schleifen und P…
Letzte Posts

Projektalltag im Bild

Ich bereite gerade wieder einen Code Retreat vor. Diesmal einen "Legacy Code Retreat". Statt "TDD" steht diesmal "Golden Master" und statt "Clean Code" "Refacoring" im Fokus.

Mal sehen ob und wie wir vorwärts kommen und ob wir dann auch saubereren Code commiten können. Und vor allem wie sich die Teilnehmer im Nachgang dazu äußern werden.

Weihnachtsdeko aufräumen

Vor Ostern müssen noch die letzten Weihnachtsüßigkeiten vernichtet werden.

Ich habe mich geopfert und den großen Weihnachtsmann (etwa die Höhe einer 1 Liter Flasche)...äh...weggeräumt.

Den Kindern wollte ich diese Aufgabe nicht zumuten, weswegen ich drei Tage lang jeweils nach 20 Uhr im Geheimen daran gearbeitet habe.

Ursprünglich hatten wir zwei von den Kollegen. Das heißt ich muss noch einmal diese Bürde auf mich nehmen. Es ist echt schwer, aber was tut man nicht alles für die Familie.

Trocken und nass

Im Frühjahr letzten Jahres hatte ich in der Nähe meiner Arbeitsstelle einen hübschen Bachlauf entdeckt. Im Spätsommer wollte ich ihn dann fotografieren, musste aber feststellen, dass der Bach weg war.

Nach dem vielen Regen im Spätherbst schaute ich noch einmal vorbei. Der Bach war immer noch weg. Statt dessen hatte ein Fluss sein Bett in Beschlag genommen.

Mal sehen, ob ich ihn in diesem Frühjahr wieder antreffen werde.

Tanzen

Tanzen war ja schon zweiMal Thema in diesem Blog und das mit Grund: Ich liebe es (dran denken, McDonald's um Lizenz für den Satz zu bitten).

Allerdings verhält es sich beim Tanzen wie beim Rollenspielen. Mögen heißt nicht auch können. Das hindert mich aber nicht daran, immer Mal wieder durch die Wohnung zu rocken, zu hiphoppen, zu walzen, zu sambaen, zu balletten, zu jazzen und natürlich zu diskoen.

Beim letzten Mal sprach unser Jüngstes dann auch: "Papa, nicht zappeln!" - "Ich zappele nicht, ich tanze." - "Du zappelst." Ach, was weiß dass Kind denn schon.

Nehmen wir uns lieber ein Beispiel an Kevin Kline und Hugh Grant:



Im Labyrinth

Anfang Februar haben wir das schöne Wetter genutzt und sind in den Park gegangen, solange er noch unentgeltlich offen ist. Dort haben wir dann die Kinder ins Labyrinth gesteckt, mit dem Auftrag uns dort drinnen zu suchen. Wir sind währenddessen ins Café gegangen.

"Habt ihr euch aber gut versteckt," meinten sie dann, als wir sie nach einer halben Stunden wieder abholten.

Der folgende Filmbeitrag dient dazu, den Zuschauer schwindelig zu machen. Auch deswegen habe ich entgegenkommende Personen unkenntlich gemacht.

Radioaktive Pizza

Wenn man Pizza in der Mikrowelle erwärmt, muss sie wie auf dem Bild gezeigt, auf dem Teller angeordnet werden. Wegen der Strahlung! Echt jetzt. Ist ganz bestimmt so gesetzlich vorgeschrieben.

Ich habe allerdings den Punkt in der Mitte vergessen. Oh oh oh, hoffentlich bekomme ich da jetzt keinen Ärger.