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Adventure mit KI

In diesem Artikel möchte ich einige grundsätzliche technische Ideen zur Umsetzung von Adventurespielen (mein über dreißigjähriges Steckenpferd) mit Hilfe von KI erörtern. Statt auf die von mir geliebten grafischen Point-&-Click Adventures möchte ich mich jedoch im Folgenden primär auf Text-Adventures konzentrieren, da ich glaube, dass diese von sich aus schon leichter umzusetzen sind und mit Hilfe von KI noch weiter verbessert werden können. Ich sehe die Anwendung von KI dabei an zwei Stellen. Zum einen im Entwicklungsprozess des Spiels und zum anderen als Teil des Spiels selbst. 1. Die Entwicklung mit Hilfe von KI Zwei entscheidende Gründe sind dafür verantwortlich, dass es mit einem eigenen Adventure bisher nichts geworden ist. Da ist zum einen die Grafik, zu deren Erstellung ich nicht befähigt bin. Zum anderen mangelte es jedoch auch an einer Geschichte, welcher der Spieler folgen möchte. Ersterem Problem kann man entkommen, indem man das Genre vom Grafik-Adventure zum Text-Adve...

Produktivität Teil 2

Nachdem ich in den letzten Artikeln zum Thema Rente erklärt habe, warum es notwendig ist, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, möchte ich in diesem Artikel doch einmal die gegenteilige Position beziehen und zeigen, warum es nicht notwendig ist, das Renteneintrittsalter zu erhöhen.  Machen wir es kurz: Seit 1970 hat sich die Wirtschaftsleistung Deutschlands pro Kopf verzehnfacht. 1970 lag die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung bei 5.870 Euro und wenn wir einmal annehmen wollen, dass wir davon ein Rentenbeitrag von 17 % abgezogen hätten, wäre 1970 ein Pro-Kopf-Nettoeinkommen von 4.870 Euro übrig geblieben.  Im Jahr 2024 lag die Wirtschaftsleistung pro Kopf bei 51.830 Euro. Angenommen wir hätten im Laufe der Zeit den Rentenbeitrag auf fast 50% angehoben (was nicht einmal nötig wäre), dann bliebe den Arbeitern immer noch ein Nettoeinkommen von 25.915 Euro, was immer noch eine Verfünffachung ihres verfügbaren Einkommens im Vergleich zu 1970 wäre. Wir könnten also problemlos einen wachse...

Neulich in der Stadt 2...

 

Umlagen und Produktivität

Genug prokastiniert. Hier jetzt also der Folgeartikel zum letzten Rentenbeitrag (also dem Artikel, nicht die Zahlung :-)). Zuerst möchte ich den Umstand hervorheben, dass unsere deutsche Rentenversicherung, wie bekannt sein dürfte, ein Umlagesystem ist. Das bei diesem System eingezahlte Geld wird nicht in einem Tresor bis zur Rente verwahrt und fließt auch nicht in Investitionen, wie Staats- oder Unternehmensanleihen, die später dann eine Rendite abwerfen würden; sondern es wird sofort wieder an die aktuellen Rentner ausgezahlt. Das hat große Vorteile, weil es gerade auch die Schwachen absichert (oder zumindest sollte), die während ihrer Erwerbstätigkeit nicht die Mittel haben, um privat vorzusorgen, und vor großen volkswirtschaftlichen Katastrophen absichert, wie Finanzkrisen oder Kriegen, die angespartes Kapital binnen kürzester Zeit vernichten können. Deswegen ist ein Umlageverfahren gerade nach solchen Katastrophen eine gute Lösung, um schnell die Bedürftigen zu unterstützen, da s...

Sonntagabend

Heute wird wieder einfach nur getanzt.   

Vertröstung

Auf meinem letzten Beitrag gab es einige Kommentare . Da ich jedoch nach Halloween, gefolgt von einem Kindergeburtstag gerade keine Muße habe, eine ordentliche Antwort zu formulieren, möchte ich die Leser mit einer Choreographie vertrösten. Ich hoffe doch, dass ich nicht wieder zwei Jahre brauche, um einen weiteren Artikel zu dem Thema zu veröffentlichen. Wobei das ja nun einmal so ein langfristiges Thema ist, dass ich da kaum von der Tagespolitik überholt werden dürfte. Update: Rechtschreibung korrigiert.

Bevölkerungsstatistikspielereien

Beim statistischen Bundesamt kann man sich Daten der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes seit 1970 herunterladen. Da bekommt man dann eine Tabelle, in der für jedes Jahr die Anzahl der Menschen in Deutschland des jeweiligen Alters aufgeführt sind.  Ich habe mir einmal immer die Zehnerjahre geben lassen und die Anzahl der Personen unter 18 Jahren aufsummiert (Jugend), zwischen 18 und 64 (Erwerbstätige) und alle ab 65 (Rentner) und habe dann das Verhältnis der Erwerbstätigen zu den Rentnern ermittelt.  (Hier als Bild, da ich in Blogger keine vernünftige Tabellendarstellung hinbekomme). Man sieht, dass 1970 auf einen Rentner noch 4 Erwerbstätige kamen, also - bildlich gesprochen - jeder Arbeiter etwa ein Viertel der Rente eines Rentners beisteuerte. Heute kommen nur noch ganz knapp drei Erwerbstätige auf einen Rentner, was bedeuten kann, dass entweder jeder Erwerbstätige jetzt ein Drittel der Rente schultern muss oder der Rentner nur nur drei Viertel der ursprünglichen Rente ...