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Terminologie

Elementare Umfrage unter meinen Lesern, von der der soziale Frieden schlechthin abhängt: Was versteht ihr unter dem Begriff "Pfannkuchen"?
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Künstler

Ich wollte eigentlich einen Text über Künstler schreiben. Darüber, das sie, im Gegensatz zu den weniger empfänglichen Menschen, die Inspirationen aus der Umwelt aufnehmen und in ein Kunstwerk gießen. Kunst ist demnach für mich destillierte, konzentrierte Inspiration. Der Künstler bündelt, ähnlich einer Linse, die schwache Hintergrundinspiration und fokussiert sie in seinem Werk, so dass auch Nichtkünstler diese nun wahrnehmen können. Auf dem Punkt gebracht heißt das, dass ich nur dann von Kunst spreche, wenn mich das Werk selbst inspiriert, etwas zu schaffen und seien es nur rastlose Gedanken. Kunst reproduziert sich demnach immer selbst, und ein Werk wird erst dann zur Kunst, wenn es einen Rezipienten findet. Kunst braucht also nicht (nur) den Künstler, sondern vor allem den Empfänger. Und damit schließt sich der Kreis: Der Künstler ist Empfänger der Kunst der Natur, des Universums, alles Seienden. Und die Kunst damit die Quelle all unseres Schaffens. Und ist das Universum damit selbs

Emanzipation 2021

  Sie: Können Sie mir bitte Die Zeitung herüber reichen? Er: Natürlich, ich schreibe nur noch schnell einige Erklärungen an die komplizierten Wörter, damit Sie als Frau sie auch verstehen. Sie: Wie bitte? Ich glaube ich höre nicht richtig. Das ist ja wohl eine unverschämte und sexistische... Er: Außerdem hänge ich an die entsprechenden Personenbezeichnungen immer noch ein *Innen an, damit Sie als Frau auch begreifen, wann Sie mitgemeint sind. Sie: Oh, vielen Dank. Ja das ist auch wirklich nötig.

A Gentleman

Heute mal wieder Alkoholwerbung. Dabei nehmen wir Anteil am Leben jener, die deutlich weniger begütert sind als meine Leser und ich. Aber auch das muss man sich anschauen, um Demut zu lernen.   Guten Nacht.

Anders als gedacht

Ich versuche gerade einen Artikel über Softwarearchitektur zu schreiben. Aber direkt neben mir sitzt das jüngste Kind in der Wanne, macht Quakgeräusch und fragt mich u.a. was Menschen machen würden, wenn Libellen mit irgendwelchen Zeichen auf den Flügeln den Himmel verdunkeln. Was hört das Kind für Hörspiele? Den geplanten Artikel muss ich dann wohl in einem ruhigeren Moment ausarbeiten. Dann also hier ein Tagesbericht: Heute haben wir uns wieder an einer neuen Spielidee versucht. Gestartet waren wir mit der Absicht des ältesten Kindes, Versteckfangen zu spielen. Dieser mussten wir jedoch eine Absage erteilen, da wir befürchteten, dass bei der wilden Rennerei jemand die Treppe herunterstürzt . Also versuchten wir uns Varianten zu überlegen, die die Geschwindigkeit herausnehmen, aber dennoch die vom ältesten Kind gefordert Action böten. Am Ende kam eine Art - um es einmal als Informatiker zu formulieren - Handshake-Protokoll heraus: Der Sucher zählt, während sich die anderen im ganzen H

Wollen wir ein Spiel spielen?

"Wollen wir dann gleich etwas spielen?" fragte meine Frau die Kinder, als wir beim Kaffee saßen. "Aber kein Brettspiel." - "Was denn dann?" "Können wir nicht Mal was größeres spielen, was das ganze Haus nutzt?" Oh, da würde mir bestimmt etwas einfallen - wenn ich einmal zwei Wochen Zeit zum Nachdenken hätte. "So etwas wie ein Escape Room?" schlägt meine Frau vor. "Das muss ja erst vorbereitet werden." wiegelt unser ältestes Kind ab. "Versteckte?" - "Nee" - "Und Fangen?" Da kommt mir eine Idee. "Wir können ja Fangen mit Handicap spielen. Also auf einem Bein, oder..." - "rückwärts laufen." steigt meine Frau mit ein. Die Kinder wollen es probieren. Immer wenn jemand gefangen wird, darf sich jemand eine weitere Erschwernis ausdenken. Wir hätten eine Kamera mitlaufen lassen sollen: Eine fünfköpfige Familie lief im Wohnzimmer um Tisch, Sessel und Sofa herum. Im Hüpfsprung. Mit der li

Es so geht wieder

Gezittert wie Espenlaub gestern ich habe. Angezogen extra Socken und übergewurfen zusätzliche Decke zum Schlafen ich habe. Eingeschlafen ich auch bald war. Aufgewacht dann aber in der Nacht ich war und nicht wieder einschlafen ich konnte, weil: Zu warm mir war. So den ganzen Vormittag ich noch schlief. Mir nun besser gehen es wieder. Genervt meine Frau ziemlich ist wie ich rede. Happy Talk like Yoda Day!