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Straßen blockieren

Ich möchte mich jetzt doch einmal zu diesen Aktionen der selbsternannten "Letzten Generation" äußern und scharfe Kritik äußern. Was soll denn das? Wie langweilig! Quelle: Wikimedia  So hat man das früher gemacht. Bitte das nächste Mal genauso! 

Jungenbeschneidung

Neulich in der Stadt...

Digitaler Nachlass

Habt ihr euren digitalen Nachlass geregelt? Der Rechner hat ein Passwort und eine verschlüsselte Festplatte. Gleiches gilt für die mobilen Geräte. Das Backup liegt in der Cloud und auch dort kennt nur ihr das Passwort. Über euren E-Mail-Account laufen einige Abos und Verträge und auch dafür befindet sich das Passwort in eurem Kopf. Für viele Konten braucht man eine 2-Schritt-Authentifizierung, meist über das Handy - und nur euer Fingerabdruck entsperrt es. Und plötzlich seit ihr nicht mehr da. Wie kommen eure Hinterbliebene jetzt an alle Vertragsdaten, die inzwischen nur digital laufen? Wie an die privaten Urlaubsfotos? Wer erbt euren Blog-, E-Mail-, YouTube-Account? Welche Strategie habt ihr gewählt? Rechner erst gar nicht verschlüsseln und Zugang nicht verriegeln? Passwörter niederschreiben und beim Notar deponierten? Digitaler Totmannschalter, der nach verstrichener Zeit Mails mit Zugangsdaten verschickt?

Spezifisch unspezifisch

Ich habe mir vor einiger Zeit einmal eine Studie zur selbsternannten "geschlechtergerechten Sprache" angesehen, die beweisen soll, dass sich nur durch diese Sprachvariante Frauen und Mädchen angesprochen fühlen. Diese Studie muss eine Leuchtturmstudie sein, denn sie wird in den Medien ständig angeführt. Z.B. bei Quarks , Verdi oder RND . Bei letzterem steht dazu: In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurde ein Experiment mit fast 600 Grundschulkindern durchgeführt. Dabei wurden ihnen Berufe entweder in der männlichen und weiblichen Form oder im generischen Maskulinum vorgelegt. Mädchen trauten sich eher traditionell männliche Berufe zu, wenn die Berufsbezeichnung gegendert wurde. Es handelt sich hierbei um die Studie "Yes I Can! – Effects of Gender Fair Job Descriptions on Children’s Perceptions of Job Status, Job Difficulty, and Vocational Self-Efficacy" . Bevor ich mir diese Studie anschaute, hatte ich schon den Gedanken: Eigentlich widerlegt diese Studie ja die gesa

Männer sind nicht wertvoll genug, um nicht im Kampf eingesetzt zu werden

Arne Hoffmann hat einen Artikel von Bettina Arndt in Teilen übersetzt . Ich frage mich nun, ob diese unterschiedliche Wertung von Leben, die Arndt beschreibt, zu tief, vielleicht sogar genetisch, in uns verankert ist; und wir deswegen niemals wirkliche Gleichberechtigung erreichen werden/können. Sind wir vielleicht nur in der Lage, weil es unserer kulturellen/biologischen Programmierung entspricht, Empathie für Frauen und Mädchen zu empfinden, nicht jedoch für Männer und Jungen? Ist deswegen der Feminismus nur eine andere Variante der Jahrtausende alten Ritterlichkeit und des Gentlemantums ("Mädchen schlägt man nicht." - "Frauen und Kinder zuerst" und damit aber implizit: "Jungen darf man schlagen", "Männer zuletzt.")? Müssen wir also einfach akzeptieren, dass unsere Gemeinschaft nur weibliche Menschen vor Gewalt schützen will und dass männliche Menschen sich eben verletzen, verstümmeln und töten lassen müssen?

In die Röhre gucken

In dem Buch "Unser allerbestes Jahr" von David Gilmour erzählt der Autor, wie er mit seinem Sohn, der u.a. Probleme in der Schule hatte, eine Deal abschloß: Er muss nicht mehr in die Schule gehen und kann zu Hause bleiben (das war viiiiiiele Jahre vor Corona), muss sich aber mit dem Vater dreimal die Woche einen Film anschauen. "Das können wir auch" , riefen mir da Marcus und Sebastian zu. Also nicht dreimal die Woche. Und in die Schule muss ich trotzdem zum Elternabend.