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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

Wenn Programmierer dichten

Fehler sind rot,
Warnung' sind blau.
Hätt' ich doch nur 'n Test gehabt,
wär' mein Haar jetzt nicht grau.

Das abgebildete Buch habe ich mir vor drei Jahren aufgrund einer Rezension im Entwickler-Magazin gekauft. Das eine oder andere Gedichte war ganz amüsant, wenn ich mir auch etwas mehr (oder etwas anderes?) versprochen habe.

Dennoch kam es mir wieder in den Sinn, als ich nach Themen für Blogartikel suchte. Also einfach mal das eine oder andere IT-Gedicht schreiben und veröffentlichen...

...ist gar nicht so einfach, wie der obige Versuch von mir zeigt.

Dennoch seid hiermit darauf vorbereitet in Zukunft mit "Lyrik" von mir erfreut zu werden.

Zum Schluss noch einen Verweise auf eine Seite mit Code-Poesie.

Nutellaglasauskratz-Challenge

"Kannst du Mal ein neues Nutella-Glas aus dem Keller holen?"

"Wieso? Damit kann man doch noch locker zwei Brote schmieren."

"Na dann mach Mal!"

Wenn meine Frau glaubt, dass ich mich jetzt mit einem normalen Buttermesser, unter beständigem Klappern, Klackern und Kratzen, minutenlang bemühe, die letzten Reste Nussnougatcreme aus den Tiefen des Glases heraufzuberfördern, dann hat sie sich aber geschnitten (jedoch nicht an besagtem Messer).

Lässig schlendere ich zur Backzubehörschublade und bringe einen Silikonschaber mit.

Einige Male leise im Glas rumgewischt:

"Ha! Das hat sogar für drei Brote gereicht."


Und jetzt etwas Alkoholwerbung

Ich könnte an einem solchen Experiment nicht mitmachen, da ich kein Bier trinke. Und wie wäre das mit einem Antialkoholiker gelaufen?

Es ist Werbung und damit höchstwahrscheinlich gestellt. Aber das ist kein Grund, die Geschichte nicht zu genießen.


Fehlende Bezugsgrößen

Was mich inzwischen echt auf die Palme bringt, ist, wenn mir in journalistische Beiträgen freifliegende Zahlen vor den Latz geknallt werden, ohne eine Bezugsgrößen zu erwähnen. Da könnte ich jedesmal ins Lenkrad beißen.

Ich möchte dies an zwei Beispielen veranschaulichen.
Teure Zahnspangen Am 6. Januar brachte der Deutschlandfunk die Meldung, dass die gesetzlichen Krankenkassen auf belastbare Studien dringen, "um die aufgeworfenen Fragen nach dem Nutzen von Zahnspangen und kieferorthopädischen Maßnahmen zu klären."

Eine Meldung, die mich jetzt nicht sonderlich bewegt hätte, bis folgende Aussage kam:
Eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands sagte der „Welt am Sonntag“, solche Behandlungen kosteten die Beitragszahler jedes Jahr rund eine Milliarde Euro.
Was soll ich bitte schön mit dieser Information anfangen? Welche Absicht steckt dahinter, wenn man mir so eine Zahl hin wirft?

Was würde unser Kind bezwecken, wenn es aus der Schule käme und uns sagen würde "Ich habe heute…

Stairway to Parkdeck

...in drei Ausbaustufen.



Breakdance

Es fing damit an, dass ich Hintergrundmusik fürs Abendessen suchte und einen Musical-Mix auswählte. Als zweites Lied kam Time of my Life und da Eltern ja auch einen Bildungsauftrag haben, beschloss ich, den Kindern etwas popkulturelles Wissen zu vermittels und ihnen den Ausschnitt zu zeigen.

Das führte dazu, dass die beiden ältesten Kinder sich daraufhin in Gesellschaftstanz übten, um jedoch bald zu Breakdance überzugehen. Da ich auch hier meine Informationspflicht gefordert sah, recherchierten wir einige Breakedance-Filme.

Wir starteten mit einem Breakedance-Battle, was die Frage provozierte, ob nur Männer breakedancen (korrekte Verbform?). Nach entsprechender Suche landeten wir dann bei einem Boy-vs-Girl Battle und schauten auch noch einem "break dance girl" zu.

Da dies den Zuschauern jedoch zu wenig "Boden-Action" bot, landeten wir schließlich bei dem folgenden Video, welches dann auch der Anlass für diesen Blogeintrag war:

Silvesternachlese

Ich hoffe Ihr seit alle gut ins Jahr 2019 gekommen.

Im Vorfeld von Silvester gab es ja einige Diskussionen über die Umweltverträglichkeit, die Gesundheitsgefährdung und die finanzielle Sinnhaftigkeit von pyrotechnischen Utensilien.

Auch wir hatten über einige Alternativen nachgedacht. Letztendlich müssen zwei Eigenschaften nachgebildet werden: Zum einen muss es Knallen (oder zischen oder knattern; also laute Geräusche produzieren) und zum anderen muss es blinken. Nichts, was man heutzutage nicht mit Lautsprechern und LEDs hinbekommen könnte.

Gut, für'n ordentlichen Bums braucht man schon einigermaßen gute Lautsprecher. Aber hier könnte man ja jeden Zuschauer Kopfhörer verpassen, was auch die Umweltlärmbelastung verringern würde.

Die Lichtanlage in den Himmel zu bekommen, um ein Höhenfeuerwerk nachzustellen wird schon schwieriger. Hier könnten aber langfristig VR-Brillen Abhilfe schaffen.

Bis dieser technologische Stand erreicht ist, müssen jedoch andere Mittel herangezogen werden.…