Ich bin gerade gefragt wurden, ob ich glaube, dass Kinder und Jugendlichen in der Pandemie gut behandelt werden. Darauf kann ich nur antworten: Ich weiß es nicht. Oberflächlich lautet die Antwort, sie werden natürlich nicht gut behandelt, da wohl jeder Mensch in der aktuellen Situation negativ betroffen ist. Die genauere Frage muss also lauten: Werden Kinder und Jugendlicher überdurchschnittlich schlecht behandelt? Behandelt von wem? Von den eigenen Eltern? Da ich nur von mir sprechen kann: Ja, ich habe das Gefühl, dass ich meine Kinder nicht gut behandle. Zu wenig Zeit, um etwas mit ihnen zu unternehmen – und sei es nur ein Brett- oder Kartenspiel. Dann gestresst und deswegen zu schnell gereizt. Und dann habe ich auch kein offenes Ohr für Sorgen, Kummer und Probleme. Ja, da geht es den Kindern schlecht. Und gesellschaftlich? Ich schimpfe seit Monaten vor mich hin auf die Politiker. Die Pandemie zeige, dass man in Deutschland besser keine Kinder haben sollte. Eine kleine Erkältung (sic...
Der Geist der stets verneint