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Posts mit dem Label "Foto" werden angezeigt.

Geheimnisse

Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Da sah ich am Strauche ein Zettel hängen (hier verlasse ich jetzt das Versmaß). Ich dachte daran, dass hier vielleicht jemand eine Schnitzeljagd veranstaltet. Der Zettel war über einen Zweig gefaltet, so dass ich beim Lesen immer von links nach rechts den Kopf wenden musste. Im folgenden Foto habe ich das versucht zusammenzufügen. "Eines Tages wuchs ein hoher Moosberg. Dann fanden Menschen ihn. Sie gaben ihm Wasser. Dann flog ein Blatt im Wind zu ihm. (Herzsymbol)" Was will uns dieser Text für eine Schnitzeljagd sagen? Etwa zweihundert Meter weiter lag dann eine Baumrinde mit Grünzeugdekoration auf dem Weg.   Seltsam, sehr seltsam. Ich denke, allen meinen Lesern ist klar, was dahinter steckt: Außerirdische !

Die Vier

 

Frühlingsgedicht

  Schneeglöckchen weiß Röckchen, wann kommst du gewachsen? Du wohnst in der Erde, dein Weg ist ganz nah. Komm setzt dich aufs Beet, du lieblicher Frühblüher. Bist 'ne Blume und hast Blätter, wir haben dich - vermutlich - gern.

Home Schooling

Weitere Erkenntnisse vom Home-Schooling:   1. Wo früher Schüler aus Angst vor Prüfungen Bombendrohungen anmeldeten, werden heute DDoS-Attacken auf Schulplattformen gefahren . 2. Die Digitalisierung verbraucht mehr Papier. Früher gab der Lehrer ein Arbeitsblatt heraus in das der Schüler seine Antworten eintrug. Das sammelte der Lehrer ein, korrigierte es und gab es dem Schüler zurück. Heute druckt der Schüler das Arbeitsblatt bei sich aus, füllt es aus und scannt es ein. Der Lehrer druckt die Ergebnisse bei sich ebenfalls aus, korrigiert es und scannt es wieder ein.

Altmaterial

Hmm, hmm, hmm. Was bringe ich heute? Ich krame mal im Bildarchiv: Rund zwanzig Jahre her: Und sonst so? Ach, ich muss noch Wäsche legen. (Wenn die Kinder im Bett sind. Ganz bestimmt.)

Mit mir geht's bergab

Brille

Nachdem sie einem Lkw die Vorfahrt geschnitten, ein Kind auf die Straße geschuppst und eine Mülltonne geschrammt hatte, kam meine Frau ziemlich geschafft am Donnerstag Zuhause an. "War was?" fragte ich meditativ entspannt von meinem Homeoffice-Kindergarten-Homeschooling-Platz aufsschauend. Sie antwortete mit einem etwas weniger gelassenen "Was denkst du?". Ich blickte in ihr bezauberndes Gesicht, das diesmal jedoch einen Makel zeigte. "Dein Blick wirkt etwas entrückt," stellte ich fest. "Ach?" warf sie mir launisch entgegen. Ich schlenderte zum Fahrrad? "Soll ich die Katze abkratzen?" "Das können wir auch morgen machen. Ich muss erst am Freitag wieder zum Optiker." "Wie ist das eigentlich passiert?" "Ich habe meine Maske abgenommen und dabei die Brille mit heruntergerissen." "Das ist mir auch schon ein paar Mal passiert. Zum Glück konnte ich sie immer noch auffangen. Hmm..." machte ich, wie ich es...

Ich bin ein Hacker

So, damit ist dieses Wortspiel jetzt auch im Blog vertreten. Gestern und heute haben wir einen Weißdornbusch ausgebuddelt. Neben der Pflanze blieb auch die Spitzhacke auf der Strecke.

Ab Montag herrscht bei uns Maskenpflicht

Eine Maske für jede Gelegenheit: "Nein, ernsthaft! Ich trage die Maske weil ich sie ausrauben will."

Wichtige Meldung

In der Küche ist ein Sack Reis umgefallen. Kommt schon, dieser Blogeintrag war doch vorhersehbar gewesen.

Vorratshaltung

Damit dürfte unser Reiskonsum bis Ende November gesichert sein.

Halloween-Challenge Ergebnis

Vorgenommen hatte ich mir ein Gruselhaus zu Halloween zu gestalten. Als realistisch erreichbares Ziel wollten wir für dieses Jahr zumindest die Einfahrt dekorieren. Die Kinder hatten aus alten Laken Gespenster gebastelt, die wir aufhängen wollten, und ich wollte auf unsere Schaukel einen Kopflosen setzen. Selbigen hatte ich auch schon im Bastelkeller vorbereitet. Jedoch: Das älteste Kind war dann doch noch zu einer Halloweenparty eingeladen. Als ich von Arbeit nach Hause kam, um es einzusacken, wurde ich erst einmal mit "Ich bin noch nicht geschminkt" begrüßt. Nach der dafür erforderlichen Zeit, machten wir uns dann los. Da ich an diesem Abend die Kinderaufsicht allein innehatte, fuhren wir zu viert. Bei der Party angekommen, wollten dann auch die zwei jüngeren bleiben. Nach kleinerer Diskussion ("Ihr habt keine Kostüme und ich keine Jacke"), konnten sie doch noch zur Rückfahrt überredet werden. Ich sollte dann aber noch "Mensch ärgere dich ...

Eingemachtes

Anfang Oktober haben wir unsere im Sommer gesammelten und eingefrorenen Beerenvorräte und gepflückt Äpfel zu Marmelade verarbeitet. Das erste Glas war bereits nach einer Woche aufgebraucht.

Up to date

Ob wir den Feuerlöscher mal austauschen sollten? Wobei, wenn wir noch einige Jahre warten, dann sind wir wieder aktuell.

Erlebnisgastronomie

Das AbendBROT gehört nicht gerade zu den Lieblingsgerichten unserer Kinder. Viel lieber würden sie Pizza, Suppe, Nudeln, Fleisch, Rührei oder auch Brötchen essen (und natürlich Süßigkeiten). Also muss das täglich Brot hin und wieder anders dargeboten werden. Letztens nun hatte ich die Idee, die belegen Brote mittels Ausstechförmchen interessanter zu präsentieren. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Es hat auch funktioniert. Das Konzept wurde begeistert angenommen. Obwohl nur für das jüngste Kind gedacht, bevölkerten nun Stern-, Dino-, Eisbär- und Katzenbrote den Esstisch. Eine Sache gibt es jedoch zu beachten: Da Brot etwas fester ist als Plätzchenzeig, muss man auch fester zudrücken, um die Form hindurchzubekommen. Als Unterlage empfehle ich deswegen ein Brettchen, ansonsten:

Zerissene Nachrichten

Letztens bekam ich eine Postkarte. In Folie eingeschweißt. Was ist da passiert? Beim Herausfallen aus dem Briefkasten irgendwie stecken geblieben und beim manuellen Loslösung dann zerrissen? Oder in der Sortiermaschine auf's falsche Band geraten? Eher unwahrscheinlich. Vielmehr, da bin ich mir sicher, dürfte dahinter eine Braunbärattacke und eine todesmutige, ihre Postsendungen verteidigenden Briefträgerin stecken. Sowie ein Schwarm Killerbienen, denen der Bär auf den Weg zu ihren Nest folgte, um sich des Honigs zu bemächtigen. Und eine Feuersbrunst, gelegt von panischen Nachbarn aus Angst vor den Killerbienen. Ein heldenhafter Kampf ums Überleben mitten in Deutschland und diese Postkarte ist ein Zeugnis davon. Aber habt ihr in unseren Medien etwas darüber gehört? Warum verschweigt man uns das? WAS WILL MAN VERBERGEN?!!!

Movember

Im November sind meine Leser ja nun damit beschäftigt einen Roman zu schreiben - nur einmal kurz unterbrochen von einem Tag Code Retreat . Während dessen sollten sie sich aber auch noch einen Schnurrbart wachsen lassen (gilt nicht nur für Männer. Die medizinische Forschung ist hier schon weit ). Denn der November steht im Zeichen der Männergesundheit (ihr wisst schon: rau, düster und ungemütlich), kurz: Movember . Und auch wenn weder ich noch meine Leser in Nürnberg leben, verweise ich gerne auf den entsprechenden vorbildlichen Flyer der dortigen Frauenbeauftragten zu diesem Thema.

Fingerkuppenraspeln

Beim letzten Mal panierten Blumenkohl ging unser Paniermehlvorrat zu Ende. Aus diesem Grund mussten die schon seit längeren darauf wartenden, trockenen und hart gewordenen Brötchen dran glauben. Um die (Fein)Staubbelastung in der Küche gering zu halten, führe ich den Vorgang der Semmelbröselerzeugung in einer Tüte durch, die ich um meinem Unterarm mittels eines Gummibands verschließe (Life Hack!). Dadurch kann ich jedoch den Vorgang nicht optisch klar verfolgen und bin auf die haptischen Sinneseindrücke angewiesen. Das Ergebnis sind feingeraspelte Brötchen und Fingerkuppen.

Nichts im Haus

Gestern aus dem Urlaub zurückgekommen. Gehen 22 Uhr. Heute wollten wir einen Kuchen backen für den Kindergarten. Da wir jedoch vor unseren Urlaub den Kühlschrank leer geräumt hatten, fehlten uns Eier. Und Butter. Im Netz fanden wir ein Muffinrezept ohne Eier. Also ran an's Werk! Hey, wie haben auch nicht mehr genug Mehl. Ok, Kuchenrezept ohne Ei und Mehl suchen. Gibt es. Mit Bananen. Haben wir nicht. Haferflocken als Mehlersatz. Dann wird aber Ei benötigt. Ich also auf's Fahrrad und zur Tankstelle. "Haben wir nicht." Es gibt ja noch zwei andere Tankstellen in Ort. In der dritten dann: "Eier und Butter hatten wir. Sind jetzt aber schon weg." "Mehl haben Sie auch nicht, oder?" - "Doch, Mehl gibt es noch." Ergebnis:

Bänke

Bänke sind Sitzgelegenheiten. Mit Lehne oder ohne. Sie können schlicht und funktional oder verspielt und verziert sein. Sie können hart und unbequem oder gepolstert und gemütlich sein. Wie auch immer eine konkrete Bank gestaltet ist, hat sie doch mit allen anderen Bänken etwas gemeinsam: Eine Bank ist breiter als ein Stuhl; sie ist für mehr als nur eine Person gemacht. Sie enthält keine trennenden Elemente. Sie bringt Menschen zusammen. Während sie warten - auf den Bus oder einen Sprechstundentermin. Während sie sich ausruhen - nach einer Wanderung oder einen stressigen Arbeitstag. Während sie essen. Oder während sie einen Anblick genießen, in einem Museum oder auf einem Berg. Sie können still nebeneinander sitzen, sich der Nähe des anderen bewusst, zufrieden, aneinander geschmiegt. Oder den anderen ignorierend, gleichgültig, gar ablehnend, möglichst weit voneinander weggerückt. Oder man unterhält sich miteinander, tauscht Belanglosigkeiten aus, redet übe...