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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Musik am Mittwoch

Heute nur schnell einen Musikclip:


GraphViz

Vor einigen Jahren sollte ich die Dokumentenstruktur unseres Projekts analysieren und visualisieren: Welche Dokumente verwenden wir und wie verweisen diese aufeinander?
Das sah nach einer ziemlichen Sisyphusarbeit aus, da sich beim Verfolgen der Links immer mehr Dokumente auftaten, und es absehbar war, dass diese Arbeit regelmäßig wiederholt werden müsste, da sich die Dokumentenlandschaft innerhalb der Projektlaufzeit ständig ändern dürfte.
Da ich die für einen Programmierer obligatorische Faulheit mitbringe [*], beschloss ich, diese Sache nicht selbst zu erledigen, sondern den Rechner die Arbeit machen zu lassen.
Mit der Hilfe eines Kollegen lagen Dokumente und deren Verweise schnell als Datenstrukturen in einem Programm vor. Wie aber diese Datenstrukturen dem Nutzer darstellen? Kreise, Viereckige und Linien zeichnen wäre kein Problem gewesen. Sehr wohl aber, all diese Elemente vernünftig zu positionieren. Selbst ausgefeilte Layoutalgorithmen zu implementieren, wäre eindeutig zu vie…

Testergebnis

Wie bereits geschrieben, hatte ich vorletzte Woche meine ISTQB-Schulung. Den Dienstag darauf trat ich zur Prüfung an und diesen Freitag bekam ich die Nachricht, dass ich bestanden hätte.
Yippie!
Jetzt bin ich also Tester. Wie vorher auch schon. Nur zertifiziert.

Der Weg ist das Ziel

Wie bin ich hier her gekommen?

Und wie komme ich hier wieder weg?

Water Balloon Now

"Feldwebel, wie ist die Lage?"
"Das Wetter ist ausgezeichnet, Leutnant! Es ist heiß und keine einzige Wolke am Himmel." "Was macht der Feind?" "Er wähnt sich im Trockenen... äh, ich meine in Sicherheit." "Wie steht es mit unserem Vorbereitungen?" "Die Mannschaften machen die Sprengkörper klar. Wir probieren auch das neue Waffensystem aus." "Seien Sie damit ja vorsichtig! Nicht, dass uns das ganze noch vorher selbst um die Ohren fliegt." "Jawohl!" "Ah, ich liebe den Geruch von Kautschuk am Morgen."



"Leutnant, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Munition wurde an die Gruppen verteilt. Alle warten auf ihren Befehl." "Ausgezeichnet. Nun denn: Feu..." "Leutnant, das macht in diesem Zusammenhang keinen Sinn." "Schnauze. Dann also: Wasser marsch!"



Die Schlacht war kurz und heftig. Es gab Tränen. Es gab nasse Hosen. Ich habe eine Socke eingebüßt. Krieg is…

Beschäftigt

Ich habe die ganze Woche ISTQB Schulung. Deswegen gibt es heute nur diesen Platzhalter.

Challenges

Das Jahr ist nun bald zur Hälfte um und so wird es Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen, über die Projekte, die ich mir vorgenommen habe.
Wir erinnern uns: Ich wollte einen digitalen Adventskalender mit 24 Arcade-Spielen aufbauen.Ich wollte umweltfreundliche und wiederverwendbare Feuerwerkskörper (er)finden.Ich wollte für Halloween ein Gruselhaus entwerfen und dann umsetzen. Wie ist also der Stand dieser Projekte?
Natürlich habe ich nicht ein einziges davon auch nur in Angriff genommen. Wie soll das auch gehen, wenn ich mir jeden Tag Gedanken über den nächsten Blogartikel machen muss?
Doch es liegen noch einige Monate bis zum Abgabetermin vor mir. Es ist also noch alles offen. Der kluge Projektleiter delegiert und vergrößert einfach das Team. Die Lösung für Ressourcenprobleme lautet: Kinderarbeit.
Für die erste Aufgabe benötigt man mindestens Lese- und Schreibkenntnisse. Die kann bis jetzt also nur unser ältestes Kind übernehmen. Programmieren ist zudem kinderleicht, selbst ich bin irg…

Alltagsgeräusche

Unfall

Gestern packte ich unsere beiden jüngsten in den Fahrradanhänger und wir machten uns auf den Weg in die Stadt zur Eisdiele.

Das älteste Kind trieb sich in einer anderen Stadt herum und meine Frau war noch damit beschäftigt, die Wellensittiche wieder in den Käfig zu befördern.

Ich trat in die Pedalen und fuhr auf die abwärts führende Straße, als das allerjüngste Kind sich beschwerte, dass ich die Wagenabdeckung nicht geschlossen hätte und ich dies doch bitte sofort nachholen solle.

Ich hielt direkt auf der Straße und blickte mich um. Kein Auto in Sicht. Ich konnte die Abdeckung also richten, ohne das gesamte Fuhrwerk die Bordsteinkante auf den Gehweg hoch zu heben.

Das Unterfangen erwies sich als langwieriger als gedacht und am oberen Straßenende kam ein Auto um die Ecke. Ein Fahrrad auf der Straße ist kein Hindernis. Ein Fahrrad mit Doppelkinderanhänger aber sehr wohl. Ich richtete mich also schnell auf und startet erneut die Abfahrt.

Etwa 15 Meter vor mir parkte ein Kleintransporter…

Kinderzimmer...

... sind gefährliche Orte.


Vor allem, wenn man des Nachts gerufen wird und im Dunkeln mit den nackten Füßen auf einen Legobaustein tritt.

Mein erstes Computerprogramm

Als ich etwa zehn oder elf Jahre alt war, bekamen mein Bruder und ich einen Amiga 500 geschenkt.

Aus Ermangelung von Internet und großen digitalen Datenträgern lagen der Anschaffung außerdem einige Bücher bei, u.a. Amiga Total und ein Amiga Basic Benutzerhandbuch.

Was ich mich heute rückblickend frage, ist: Was motiviert einen Elfjährigen sich solche Bücher einzuverleiben und dann auch noch sich mit Programmierung zu beschäftigen? Die Computerspiele hätten doch genügen müssen. Es war ja nun auch nicht so, dass einen die Programmierumgebung angesprungen hätte. Man musste eine entsprechende Diskette einstecken, dann eine zweite und aus einer Vielzahl von Programmen die IDE starten.

Was auch immer der Grund sein mochte, ich las also die Einführung in Amiga Basic: Wie man einen Text ausgibt, wie man einen Text von Nutzer abfragt, wie man Punkte, Kreise und Linien zeichnet usw.

Jeden Befehl tippte ich aus dem Buch in die Kommandozeile ein und begutachtete das Ergebnis. Was mir aber nicht g…

Fastfood

Burger aus Dosenthunfisch und Frischkäse, serviert mit einer Scheibe Harzer Käse und etwas Süß-Sauer-Soße zwischen zwei Kohlrabischeiben als Brötchenersatz.

Dauerwerbeartikel

Wie erwartet befürchtet hat EDEKA auch einen Vatertagsspot veröffentlicht.

Doch schauen wir uns statt dessen Mutter- und Vatertagswerbung von Kaufland, Globus, Nivea und der Telekom an:





Und zum Abschluss ein Spot, auf den ich bei der Suche nach den oben gezeigten stieß. Mich hat der voll umgehauen:

Schlechte Augen?

Nimm 'ne Brille!

Wohngemeinschaft

Wenn man mit anderen in einer WG zusammenlebt, muss man Regeln finden, um miteinander auszukommen.

Das betrifft vor allem die gemeinsam genutzten Räumlichkeiten wie Küche, Bad, Flur und weitere Gemeinschaftsräume. Hier stoßen oft unterschiedliche Reinlichkeits- und Eigentumsvorstellungen aufeinander.

Im Gegensatz dazu ist man in seinem eigenen kleinen Zimmer in der persönlichen Enthaltung wesentlich freier. Aber auch hier muss man sich bei bestimmten Sachverhalten zurück nehmen. Hierzu dürfte vor allem der jeweilige Geräuschpegel aber auch evtl. Gerüche gehören.

Und natürlich müssen die finanziellen Verpflichtungen geklärt, eingehalten und sanktioniert werden. Sei es die Miete oder die Kosten für gemeinsam genutztes Material (Putzmittel, Toilettenpapier, etc).

Aber auch die besten ausformulierten Regeln werden Konflikte nicht ganz vermeiden können. Deswegen sollten vor allem auch Instrumente gefunden werden, um unvermeidliche Konflikte konstruktiv auszutragen.

Bei all diesen Aussichte…

Hosentaschensonnenschein

Ich glaube wir hatten in dem Blog noch gar nicht das Thema "Tanzen".

Dann also jetzt:


Chancengleichheit?

Heute einmal wieder etwas Statistik und der erneuten Suche nach der Grundgesamtheit.
Beginnen wollen wir mit der folgenden Fragestellung:

Wenn ich ein prinzipienloser, opportunistischer und rücksichtloser Mensch wäre, der nur darauf aus wäre sein Einkommen und seine Macht zu mehren; in welche Partei sollte ich eintreten, um die größte Chance auf einen Einzug in den Bundestag zu haben?

Eine grobe Antwort sollte ich dadurch bekommen, dass ich die jeweiligen Mitgliederzahlen der Parteien ins Verhältnis zu ihren errungenen Bundestagmandaten setze. Auf diese Weise würde ich die Partei mit den geringsten Konkurrenten je Mandat ermitteln.

Gesagt getan. Hier die Tabelle:

Partei Mitgliederzahl   Bundestagsmandate   Mitglieder je Mandat  Union566.5472462.303SPD443.1521522.915AfD27.46795289FDP63.05080788Die Linke62.29869903Die Grünen65.06567971Gesamt1.227.5797091.731
Statistisch wäre meine Chance in der AfD am höchsten (nur 289 Konkurrenten je Mandat) und in der SPD am niedrigsten (ganze 2.915 Ne…

Suchbild

Wer findet die rote Tulpe?

Ich hab 'n Vogel

Wie Matthias schon richtig vermutete, haben wir uns Haustiere angeschafft. Entsprechend muss die Überschrift auch in einen doppelten Plural gesetzt werden. Die Singularvariante muss deswegen aber natürlich nicht falsch sein...

Seit drei Tagen haben wir nun also zwei neue Bewohner der Gattung Melopsittacus bei uns Zuhause. Diesem Arrangement ging eine mehrjährige familieninterne Verhandlung voraus, in die die eine Partei mit der Forderung nach einem Hund ging, während die Gegenseite die Position vertrat: "Wenn ihr alt genug seit."*

Der Kompromiss ist nun auf dem Foto zu sehen und wurde ganz ohne Mitwirkung der internationalen Gemeinschaft erreicht.

Allerdings zeichnen sich bereits neue Konfliktlinien innerhalb der ersten Verhandlungspartei über die Organisation des Fütterungsrituals ab.

Die UNO ist alarmiert. Ein Einfluss auf die EU-Parlamentswahl kann nicht ausgeschlossen werden.

* Sprich: "Wenn ihr in euren eigenen vier Wänden wohnt."

Was macht Ihr zum Muttertag?

Blumen schenken? Oder Pralinen? Am schönsten ist natürlich etwas Selbstgebasteltes. Vielleicht eine Glückwunschkarte? Singt Ihr ein Lied? Tragt Ihr ein Gedicht vor? Bringt Ihr das Frühstück ans Bett? Auf jeden Fall sollte Mama am Muttertag mal komplett die Beine hochlegen dürfen und von der restlichen Familie von morgens bis abends umsorgt werden.

Und natürlich sollte man sich Bedanken. Für all die tägliche (und nächtliche) Arbeit, die Fürsorge, die Liebe (und natürlich für die Geburt - aber HALLO!).

Wer aber echt keine Ideen hat, der mache es doch so wie EDEKA und werte die Väter ab!



Mehr dazu erfährt man bei Arne.

Der coole von der Schule

Heute ist mal wieder Nostalgie angesagt. Wer kennt noch Parker Lewis? Ich wollte auch gerne so einen Mantel wie Jerry haben. Aber zu mehr als einer Ausredenkartei mit vielleicht drei Zetteln, die außerdem nie zur Anwendung kam hat es nie gereicht. Aber vielleicht heute?

Im Netz müssten die Folgen der ersten Staffel zu finden sein. Wer also mal Sehnsucht nach der "guten alten Zeit"TM hat, kann loslegen.

Als besonderer Service hier der Link zur ersten Folge:

Alles für das Kind

Letztens, beim Bummeln durch die Stadt, stießen wir auf ein gut sortiertes Kinderfachgeschäft.

Für die Kleinen war natürlich vor allem das Spielzeugangebot verlockend. Auch mir schienen die ausgewählten Waren von guter Qualität: Sehr robust, so dass sie nicht gleich beim etwas kräftigerem Spiel (und eben leider auch Streit) kaputtgehen; und auch keine gefährlichen Kleinteile, die verschluckt oder anderweitige introduziert* werden können. Auch, dass man hier diesen ganzen elektronischen Klimmbimm mit Batterien und Elektroschrott vergeblich sucht, hat mich positiv überrascht.



Aber nicht nur den Kindern, auch den Eltern wird etwas geboten. Es finden sich viele praktische Lösungen, um endlich den ungezügelten Bewegungsdrang der Kleinen an stark befahrenen Straßen oder im Gewühle eines Kaufhauses Herr zu werden.



Sogar Lebensmittel konnten hier erworben werden, die man in anderen, weniger auf Exklusivität ausgerichteten Läden eher selten findet.



Erstaunt hat mich auch, dass selbst Möbel angebot…

Blutiger Vollmondanfänger

Der Skulptist hat in den letzten Tagen einige Fotos veröffentlicht. Unter anderem einen schönen großen Vollmond.

Da kann ich nur neidisch daneben stehen. Gegen eine professionelle Kamera mit gutem Objektiv kommt ein Smartphone halt nicht an.

Mein Versuch, den damaligen Blutmond zu fotografieren, zeigt dass deutlich:

Bücherbuffet

Hier meine aktuelle Fachlektüre:



"Effektives Arbeiten mit Legacy Code" von Michael C. Feathers Das Buch, welches ich momentan täglich aufschlage. Vor allem als Vorbereitung zu dem kommenden Code Retreat.
Für Feathers ist Legacy Code produktiver Code, für den es keine Tests gibt.
Entsprechend beschäftigt sich die Hälfte des Buchs mit der Frage, wie man Legacy Code unter Test stellen kann, bevor man ihn verändert.
Dabei zeigt Feather pragmatische Auswege aus dem Dilemma, dass man erst refaktorisieren soll, wenn der Code getestet wird; zum Testen der Code aber erst refaktorisiert werden muss.

"Clean Code" von Robert C. Martin Das Buch, welches man sich zu Herzen nehmen sollte, damit Feathers Buch in der Schublade bleiben kann. Benutze ich momentan eher als Nachschlagewerk.

"Clean Architecture" von Robert C. Martin Das aktuelle Buch von Onkel Bob. Fokussiert nicht mehr (nur) auf den Code, sondern diskutiert die Beziehung der Komponenten des Gesamtsystems zueinan…

Frohe Ostern

(In dem Bild sind drei Eier versteckt. Viel Spaß beim Suchen.)

Rausschmeißerlieder

Der Kinder unter der Woche aus dem Bett zu bekommen, ist jeden Tag erneut eine Herausforderung. Manchmal, aber sehr selten, packt eines der Kinder die Motivation und es springt beim ersten Weckversuch aus dem Bett und zieht sich innerhalb einer Minute an, um dann ganz stolz als erstes (noch vor Mama und Papa) beim Frühstückstisch zu sein.

Leider haben wir noch nicht die Ursache für dieses vierteljährliche Wunder entdeckt, um den Effekt täglich zu reproduzieren.

Stattdessen habe ich es mit dem lauten Abspielen von Guten-Morgen-Liedern probiert.

Mit mäßigem Erfolg.

Sicher war einfach noch nicht das richtige Werk dabei. Bis jetzt habe ich aber auch nur drei Lieder gefunden (die ich unseren Kindern auch zumuten will):
Guten Morgen SonnenscheinGuten Morgen KüsschenAufstehen Gibt es noch weitere Vorschläge?

Kalter Hund

Ich weiß nicht mehr wie alt ich war, als meine Oma mich fragte, ob ich Kalten Hund Essen wolle. Ich war echt erschrocken. Kalter Hund? Ich stellte mir einen toten Hund im Kühlschrank vor. Ich meine: Durchgebraten meinetwegen, aber kalt?

Ich war erleichtert festzustellen, dass es sich um einen Kuchen handelte, der mir auch noch ausgezeichnet schmeckte.

In den folgenden Jahren brachte mich das Angebot von kaltem Hund nicht mehr aus dem Konzept, und ich fragte auch selbst die Süßspeise aktiv nach.

Den letzten von meiner Oma gemachten Kalten Hund aß ich nun schon vor etwas mehr als zehn Jahren.

Als ich nun nach meinem letzten Backabenteuer noch Kokosfett übrig hatte, suchte ich nach Rezepten damit und fand: Kalten Hund.

Das war ein Zeichen der Götter (damit meine ich Google, dessen Algorithmen und die über mich gesammelten Informationen, die mich zu einem völlig durchschaubaren Konsumenten machen).

Also habe ich mir noch 700 Gramm Schokolade besorgt und eine Kindheitserinnerung wieder auf…

Ostervorbereitungen

Die Familie hat Eier bemalt (Foto), während ich die Wohnzimmerlampe neu verkabelt habe (kein Foto).


Heute ein Comic von Nadja Hermann, auch bekannt als Erzählmirnix, welches sie zum letztjährigen Weltmännertag veröffentlichte:


Der viel zu flache Bach

Beim überqueren eines Baches letztes Wochenende schlich sich mir eine Zeile aus einem erhardtischen Gedicht ins Bewusstsein. Allerdings in der Interpretation der Band The Bates.

Auf der Suche danach, später Zuhause, fand ich noch andere Varianten. Dabei stieß ich auch auf Stefan Gwildis, den ich bis dahin nicht kannte. Da mir seine Version am besten gefiehl, schließe ich den Post auch damit ab:

Schwere Kost

Anlassbezogen habe ich gebacken. Während ich zu Beginn meiner Konditorenkarriere auf Backmischungen zurückgriff, tobe ich mich nun vermehrt mit Rezepten aus dem Internet aus ("Ich soll Rattenschwänze unterrühren? Na wenn's da steht, wird es schon seine Richtigkeit haben.")

Letztes Jahr versuchte ich mich an einem Mohnkuchen. Die Kinder haben die Zähne gehoben, aber mir - und ich hoffe natürlich meiner Frau - hat's geschmeckt.

Dieses Jahr wollte ich etwas mit Schokolade und Pudding backen. Mit viel Schokolade und viel Pudding. Das Ergebnis war den Kindern zu süß. Was gibt man denen heute eigentlich in der Schule- und Kindergartenspeisung? Keinerlei Glucosetoleranz.

Ich gebe jedoch zu, dass sich der Kuchen nicht nur in der Energiebilanz als schwer erweist. Bei eineinhalb Kilo Pudding und einem halben Kilo Schokoladenguss (zusätzliche zu dem Boden) trainiere ich mir die zusätzlichen Kilokalorien alleine durch Herausheben aus dem Kühlschrank ab.

Außerdem ist der Kuchen …

Weihnachtsfeier

Nein, der Artikel kommt nicht verspätet.

Gestern war ich auf einer etwas nach hinten verschobenen Weihnachtsfeier - immerhin noch vor Ostern.

Hier die weihnachtlichen Impressionen:


Jungs

Bei Forbes erschien ein Artikel, der zwei Themen meines Blogs miteinander verbindet. Arne Hoffmann hat den Artikel übersetzt und ich zitiere aus seiner Übersetzung:

"Wenn die Gesellschaft jedoch hofft, einfühlsame Jungen großzuziehen, muss sie Jungen mit viel mehr Mitgefühl begegnen.

Beispiele gibt es viele. Gerade letzte Woche hat ein Bundesberufungsgericht eine Klage unterstützt, die die Verfassungsmäßigkeit von Minnesotas Ausschluss von Jungen beim Wettbewerbstanzen in Frage stellte. [...]

Wie jeder Schüler, der dafür gemobbt wurde, Ballettschuhe oder Stepschuhe zur Schule zu bringen, bestätigen kann, wird Tanzen von vielen Menschen immer noch als femininin angesehen. [...]

Anstelle von Tanz werden Jungen zu anderen Sportarten gedrängt. Diese Sportarten, insbesondere Fußball, Basketball und Baseball, sind zufällig die Sportarten mit den bei weitem höchsten Verletzungsraten. [...] Es sollte keine Überraschung sein, dass Jungen, wenn sie groß sind, in praktisch allen gefährlich…

Schnitzeljagd

Wir mussten letztens wieder einen Kindergeburtstag über uns ergehen lassen. Auf Wunsch des Jubilaren organisierten wir eine Schnitzeljagd.

Ich schlich also im Regen um die Häuser, band rote Schleifen an Laternenpfähle und Straßenschilder und zeichnete Pfeile auf die Gehwege.

Wer meine Neigung zur Introspektion kennt, kann sich vorstellen, dass dies keine angenehme Tätigkeit für mich war. Ständig die Blicke meiner Mitbürger auf mir ruhen zu wissen - bei dem Regen war jetzt keiner unterwegs, aber sie haben mich ganz sicher von hinter den Vorhängen aus beobachtet - ließ mich ständig im Kopf Erklärungen formulieren, warum ich hier taktische Wegmarkierungen anbringe.

Außerdem haben solche Positionsmarker den Nachteil, dass sie von Unbeteiligten entfernt, verfremdet oder ganz einfach vom Regen weggespült werden.

Und auch die Hoffnung, dass die Partygäste möglichst lange mit der Aufgabe beschäftigt sind, erfüllte sich nicht, da die Revoluzzer einfach immer im Laufschritt den Schleifen und P…

Projektalltag im Bild

Ich bereite gerade wieder einen Code Retreat vor. Diesmal einen "Legacy Code Retreat". Statt "TDD" steht diesmal "Golden Master" und statt "Clean Code" "Refacoring" im Fokus.

Mal sehen ob und wie wir vorwärts kommen und ob wir dann auch saubereren Code commiten können. Und vor allem wie sich die Teilnehmer im Nachgang dazu äußern werden.

Weihnachtsdeko aufräumen

Vor Ostern müssen noch die letzten Weihnachtsüßigkeiten vernichtet werden.

Ich habe mich geopfert und den großen Weihnachtsmann (etwa die Höhe einer 1 Liter Flasche)...äh...weggeräumt.

Den Kindern wollte ich diese Aufgabe nicht zumuten, weswegen ich drei Tage lang jeweils nach 20 Uhr im Geheimen daran gearbeitet habe.

Ursprünglich hatten wir zwei von den Kollegen. Das heißt ich muss noch einmal diese Bürde auf mich nehmen. Es ist echt schwer, aber was tut man nicht alles für die Familie.

Trocken und nass

Im Frühjahr letzten Jahres hatte ich in der Nähe meiner Arbeitsstelle einen hübschen Bachlauf entdeckt. Im Spätsommer wollte ich ihn dann fotografieren, musste aber feststellen, dass der Bach weg war.

Nach dem vielen Regen im Spätherbst schaute ich noch einmal vorbei. Der Bach war immer noch weg. Statt dessen hatte ein Fluss sein Bett in Beschlag genommen.

Mal sehen, ob ich ihn in diesem Frühjahr wieder antreffen werde.

Tanzen

Tanzen war ja schon zweiMal Thema in diesem Blog und das mit Grund: Ich liebe es (dran denken, McDonald's um Lizenz für den Satz zu bitten).

Allerdings verhält es sich beim Tanzen wie beim Rollenspielen. Mögen heißt nicht auch können. Das hindert mich aber nicht daran, immer Mal wieder durch die Wohnung zu rocken, zu hiphoppen, zu walzen, zu sambaen, zu balletten, zu jazzen und natürlich zu diskoen.

Beim letzten Mal sprach unser Jüngstes dann auch: "Papa, nicht zappeln!" - "Ich zappele nicht, ich tanze." - "Du zappelst." Ach, was weiß dass Kind denn schon.

Nehmen wir uns lieber ein Beispiel an Kevin Kline und Hugh Grant:



Im Labyrinth

Anfang Februar haben wir das schöne Wetter genutzt und sind in den Park gegangen, solange er noch unentgeltlich offen ist. Dort haben wir dann die Kinder ins Labyrinth gesteckt, mit dem Auftrag uns dort drinnen zu suchen. Wir sind währenddessen ins Café gegangen.

"Habt ihr euch aber gut versteckt," meinten sie dann, als wir sie nach einer halben Stunden wieder abholten.

Der folgende Filmbeitrag dient dazu, den Zuschauer schwindelig zu machen. Auch deswegen habe ich entgegenkommende Personen unkenntlich gemacht.

Radioaktive Pizza

Wenn man Pizza in der Mikrowelle erwärmt, muss sie wie auf dem Bild gezeigt, auf dem Teller angeordnet werden. Wegen der Strahlung! Echt jetzt. Ist ganz bestimmt so gesetzlich vorgeschrieben.

Ich habe allerdings den Punkt in der Mitte vergessen. Oh oh oh, hoffentlich bekomme ich da jetzt keinen Ärger.

Gewalt in Zahlen

Da es beim Thema geschlechtsspezifische Gewalt einige Unklarheit über die tatsächlichen Verhältnisse gab, möchte ich hier einige Zahlen aufführen.

Zuerst die Verhältnisse in Deutschland. Hier beziehe ich mich ausschließlich auf die polizeiliche Kriminalitätsstatistik. Wie jede Statistik, ist sie mit dem Wissen über deren Einschränkungen zu lesen:
Es werden nur angezeigte Taten registriert (Hellfeld). Nicht angezeigte Taten bleiben also im Dunkeln (deswegen Dunkelfeld).Ebenso gibt diese Statistik keine Auskunft darüber, wie viele der hier aufgeführten Taten, später auch vor einem Gericht zu einem Schuldspruch führen.
(Siehe Polizeiliche Kriminalitätsstatistik, Band 2, S. 6!)

D.h., dass ich eigentlich immer von "mutmaßlichen Opfern" und "Tatverdächtigen" schreiben müsste, statt von Opfern und Tätern. Das macht den Text jedoch etwas schwerfällig. Ich weise meine Leser also hier jetzt darauf hin, dass sie, wenn ich mich auf die PKS beziehe, bitte immer die Gänsefüßchenv…

Auf dem Holzweg

Wie gute handwerkliche Arbeit aussieht, zeigt Sebastian in seinem Blog. Ich werde hier nun zeigen wie schlechte Arbeit aussieht.

Aufgabenstellung war das Einziehen zweier Regalbretter in einem Schrank. Die Bretter wurden gekauft und mussten noch um einige Zentimeter gekürzt werden. Da der Zollstock nicht sauber passte, nahm ich Maß mit einem Bindfaden.

Das kann funktionieren. Aber nur, wenn man keinen elastischen Faden nimmt. Diese Erkenntnis hatte ich aber leider erst nach dem Sägen und Einpassen in den Schrank.

Doch so weit bin ich noch gar nicht. Das Sägen selbst kann ich auch noch verhunzen: Ich wollte schlau sein und einen Holzbalken anlegen, welcher der Stichsäge Führung gibt.

Allerdings sah ich dann beim Sägen, dass ich mich immer weiter von der Ideallinie entfernte. Vermutlich sorgten die Vibrationen dafür, dass trotz Schraubzwingen sich der eingespannte Balken verschob.

So sah das Ergebnis aus:



Nach diesem Erfahrungen gelang das zweite Regalbrett dann jedoch problemlos. Denno…

Star Trek Discovery

Marcus hat mir die erste Staffel der neuen Serie "Star Trek Discovery" zukommen lassen.

Anfangs war ich skeptisch. Das Setting ist düster. Die Klingonen haben keine Haare. Die ganze Staffel über ist Krieg. Warum haben die Klingonen keine Haare? Ich kann teilweise die Motivationen der Figuren nicht nachvollziehen. Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen, dass die Klingonen keine Haare haben?

Klar, auch bei Deep Space Nine war eine ganze Staffel Krieg. Aber da waren die Figuren auch schon eingeführt und es gab etwas mehr Humor. Bei Discovery kann ich mich jetzt an keine lustige Stelle erinnern. Alles sehr ernst.

Dann reflektierte ich einmal meine Einstellung. Ich reagierte wahrscheinlich wie die Fans der Originalserie als sie das erste Mal The Next Generation sahen: Wieso hat der Captain keine Haare?[1]

Mit der Folge 7, "T=Mudd²", fühlte ich mich dann wieder zu Hause. Eine Zeitschleifenfolge - das ist Star Trek.

Dann noch das Spiegeluniversum - das war ja schon im…

Leben ohne Gewalt - uneingeschränkt

Morgen finden in vielen Städten wieder Veranstaltungen statt, um zu demonstrieren, dass Gewalt nichts Schlimmes und völlig in Ordnung ist, solange die Opfer nur männlich sind.

Mein Kommentar dazu habe ich im Bild festgehalten.

John Williams

Am 8. Februar hatte John Williams Geburtstag. Dieses Ereignis nehme ich zum Anlass, um dieses Video hier zu platzieren.


Rollenspiele

Ha! Jeden, der bei der Überschrift schlüpfrige Inhalte erwartetet hat, muss ich jetzt enttäuschen. Das folgende Video sollte klar machen worum es eigentlich geht:



Richtig! Es geht um Pen-and-Paper Rollenspiele.

Ich bin ja ein verhinderter Rollenspieler. Außerdem bin ich auch ein schlechter Rollenspieler. Aber das liegt bestimmt nur daran, dass mir die Übung fehlt.

Die Rollenspiele, bei denen ich mitmachen durfte, kann man an einer Hand abzählen (OK, man braucht allerdings eine Hand mit sechs Fingern). Aber auch die reichen schon, um in Erinnerungen zu schwelgen.

Die erste professionelle Runde ist nun fast 20 Jahre her. Fünf Bundeswehrsoldaten saßen abends in der Kaserne in Flecktarn am Tisch ihrer Stube und... Nein Moment. Das war falsch. Noch einmal: Ein Thorwaler, ein Novadi, ein Dieb und ein Elf begaben sich in die Hände von Meister Schicksal.

Der Thorwaler fing in einer Taverne einen Streit an, der in einer Prügelei endete - währenddessen der Novadi in Ruhe seinen Tee zubereitete …

Animositäten

Sebastian empfahl mir, das viel diskutierte Böhmermann-Video anzusehen. Ich reagierte zuerst ablehnend. Aber als einfallsloser Blogger mit der zwanghaften Suche nach Themen, muss ich alles was ich finde, irgendwie verwerten und kann mir solche Animositäten nicht leisten. (Und zwar alleine schon aus dem Grund, um das Wort Animositäten zu verwenden. Drei Mal, yeh!)

Ich stimme Sebastians Aussage zu, dass sich jemand, der sich an einer Diskussion zu einem Thema beteiligen will, zuvor mit den relevanten Fakten vertraut machen sollte.

Dieser Anspruch war auch hauptsächlich der Grund, warum meine vorherige "ernste" Bloggeraktivität schnell einschlief: Weil ich diese Anforderung selbst nicht erfüllen konnte.

Und da ich bisher keinen Anlass sah, mich an der Böhmermann-Debatte zu beteiligen, hatte ich auch keinen Grund, mich in diesen Sachverhalt einzuarbeiten.

Nun jedoch schaute ich mir also das Video an. Versuchte dann angestrengt mir eine Meinung zu bilden und diese pointiert zu fo…

Was ist denn hier passiert?

Trigger-Warnung: Das nachfolgende Bild kann die Fantasie unangenehm anregen.
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RUCK ZUCK

In einem seiner Kommentare verwies Steinchen auf die 90er Jahre Hymne von Böhmermann (das erste Mal übrigens, dass ich etwas von Böhmermann gesehen habe). Darin kommt auch die Textzeile "...haben wir RUCK ZUCK einhundert Leute befragt..." vor.

Da dämmerte mir etwas. Stimmt, da gab's doch so eine Spielshow. Ich habe gleich mal bei YouTube recherchiert und das folgende Video gefunden. Daraufhin fiel mir ein, dass wir das sogar mindestens einmal auf dem Schulhof nachgespielt hatten. Das kann aber erst nach 1991 gewesen sein.

Wenn Programmierer dichten

Fehler sind rot,
Warnung' sind blau.
Hätt' ich doch nur 'n Test gehabt,
wär' mein Haar jetzt nicht grau.

Das abgebildete Buch habe ich mir vor drei Jahren aufgrund einer Rezension im Entwickler-Magazin gekauft. Das eine oder andere Gedichte war ganz amüsant, wenn ich mir auch etwas mehr (oder etwas anderes?) versprochen habe.

Dennoch kam es mir wieder in den Sinn, als ich nach Themen für Blogartikel suchte. Also einfach mal das eine oder andere IT-Gedicht schreiben und veröffentlichen...

...ist gar nicht so einfach, wie der obige Versuch von mir zeigt.

Dennoch seid hiermit darauf vorbereitet in Zukunft mit "Lyrik" von mir erfreut zu werden.

Zum Schluss noch einen Verweise auf eine Seite mit Code-Poesie.

Nutellaglasauskratz-Challenge

"Kannst du Mal ein neues Nutella-Glas aus dem Keller holen?"

"Wieso? Damit kann man doch noch locker zwei Brote schmieren."

"Na dann mach Mal!"

Wenn meine Frau glaubt, dass ich mich jetzt mit einem normalen Buttermesser, unter beständigem Klappern, Klackern und Kratzen, minutenlang bemühe, die letzten Reste Nussnougatcreme aus den Tiefen des Glases heraufzuberfördern, dann hat sie sich aber geschnitten (jedoch nicht an besagtem Messer).

Lässig schlendere ich zur Backzubehörschublade und bringe einen Silikonschaber mit.

Einige Male leise im Glas rumgewischt:

"Ha! Das hat sogar für drei Brote gereicht."


Und jetzt etwas Alkoholwerbung

Ich könnte an einem solchen Experiment nicht mitmachen, da ich kein Bier trinke. Und wie wäre das mit einem Antialkoholiker gelaufen?

Es ist Werbung und damit höchstwahrscheinlich gestellt. Aber das ist kein Grund, die Geschichte nicht zu genießen.


Fehlende Bezugsgrößen

Was mich inzwischen echt auf die Palme bringt, ist, wenn mir in journalistische Beiträgen freifliegende Zahlen vor den Latz geknallt werden, ohne eine Bezugsgrößen zu erwähnen. Da könnte ich jedesmal ins Lenkrad beißen.

Ich möchte dies an zwei Beispielen veranschaulichen.
Teure Zahnspangen Am 6. Januar brachte der Deutschlandfunk die Meldung, dass die gesetzlichen Krankenkassen auf belastbare Studien dringen, "um die aufgeworfenen Fragen nach dem Nutzen von Zahnspangen und kieferorthopädischen Maßnahmen zu klären."

Eine Meldung, die mich jetzt nicht sonderlich bewegt hätte, bis folgende Aussage kam:
Eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands sagte der „Welt am Sonntag“, solche Behandlungen kosteten die Beitragszahler jedes Jahr rund eine Milliarde Euro.
Was soll ich bitte schön mit dieser Information anfangen? Welche Absicht steckt dahinter, wenn man mir so eine Zahl hin wirft?

Was würde unser Kind bezwecken, wenn es aus der Schule käme und uns sagen würde "Ich habe heute…

Stairway to Parkdeck

...in drei Ausbaustufen.



Breakdance

Es fing damit an, dass ich Hintergrundmusik fürs Abendessen suchte und einen Musical-Mix auswählte. Als zweites Lied kam Time of my Life und da Eltern ja auch einen Bildungsauftrag haben, beschloss ich, den Kindern etwas popkulturelles Wissen zu vermittels und ihnen den Ausschnitt zu zeigen.

Das führte dazu, dass die beiden ältesten Kinder sich daraufhin in Gesellschaftstanz übten, um jedoch bald zu Breakdance überzugehen. Da ich auch hier meine Informationspflicht gefordert sah, recherchierten wir einige Breakedance-Filme.

Wir starteten mit einem Breakedance-Battle, was die Frage provozierte, ob nur Männer breakedancen (korrekte Verbform?). Nach entsprechender Suche landeten wir dann bei einem Boy-vs-Girl Battle und schauten auch noch einem "break dance girl" zu.

Da dies den Zuschauern jedoch zu wenig "Boden-Action" bot, landeten wir schließlich bei dem folgenden Video, welches dann auch der Anlass für diesen Blogeintrag war:

Silvesternachlese

Ich hoffe Ihr seit alle gut ins Jahr 2019 gekommen.

Im Vorfeld von Silvester gab es ja einige Diskussionen über die Umweltverträglichkeit, die Gesundheitsgefährdung und die finanzielle Sinnhaftigkeit von pyrotechnischen Utensilien.

Auch wir hatten über einige Alternativen nachgedacht. Letztendlich müssen zwei Eigenschaften nachgebildet werden: Zum einen muss es Knallen (oder zischen oder knattern; also laute Geräusche produzieren) und zum anderen muss es blinken. Nichts, was man heutzutage nicht mit Lautsprechern und LEDs hinbekommen könnte.

Gut, für'n ordentlichen Bums braucht man schon einigermaßen gute Lautsprecher. Aber hier könnte man ja jeden Zuschauer Kopfhörer verpassen, was auch die Umweltlärmbelastung verringern würde.

Die Lichtanlage in den Himmel zu bekommen, um ein Höhenfeuerwerk nachzustellen wird schon schwieriger. Hier könnten aber langfristig VR-Brillen Abhilfe schaffen.

Bis dieser technologische Stand erreicht ist, müssen jedoch andere Mittel herangezogen werden.…