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Geld ist nicht alles

Stefan Blankertz in "staatsabzunahme":
"Vor allem aber möchte ich warnen vor dem Fehlschluss, dass die Staatsausgaben als (alleiniger) Maßstab für Staatstätigkeit angesehen wird."
Der Staat kann den Wohlstand der Menschen auch senken, ohne die Steuern und Abgaben zu erhöhen. Sei es durch Monopolgesetze, Konsumverbote oder Zwangsinstitutionen.

Für mich bedeutet dies, dass ich lieber relativ hohe Steuern zahle, dafür aber mit dem übrig gebliebenen Geld tun kann was ich will, als dass ich niedrigere Steuern zahle, mir dafür aber ständig von der Obrigkeit reinreden lassen muss, wie ich dieses größere Netto nun zu verwenden habe.

Für eine liberale Partei - wenn es sie denn in Deutschland gäbe - würde es bedeutet, dass man sich besser darum kümmern sollte den Bürgern all die Steine und Felsen der Verbotsbürokratie aus dem Weg zu räumen, statt sich an marginalen Steuersenkungen aufzureiben.

Zum einen dürfte der politische Widerstand geringer sein. Zum anderen führt ja z.B. auch die Abschaffung von Monopolen und Preisregulierungen möglicherweise zu Preissenkungen und damit zu Realeinkommenserhöhungen.

Kommentare

  1. Was die FDP in den letzten Jahren treibt, ist nur absurd und substanzlos. Ihr Problem ist, dass viele liberale Idee etwa im Bereich Datenschutz heute auch von anderen Parteien vertreten werden. Wer weiß, vielleicht kommen die gar nicht mehr in den Bundestag bei der nächsten Wahl.

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