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Theorie der Mindestlöhne

Da Mindestlöhne ja gerade zurzeit wieder stärker diskutiert werden, möchte ich hier einmal die ökonomische/neoklassische Begründung für Mindestlöhne etwas genauer vorstellen. Das Standardmodell Beginnen wir zur Einführung mit der Standardannahme vollständiger Konkurrenz, sowohl auf Güter- wie auch auf Arbeitsmärkten. Unter dieser Annahme ist jeder Marktteilnehmer (Konsument, Unternehmen, Arbeiter) nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Wirtschaft und seine einzelne Handlung hat keinen Einfluss auf den Preis. Ob der einzelne Konsument den Joghurt jetzt kauft oder nicht, hat keinen Einfluss auf den Joghurtpreis. Ebenso, ob der einzelne Unternehmer jetzt mehr oder weniger Joghurt produziert. Man geht also davon aus, dass der Preis auf den Gütermarkt für alle gegeben ist und die einzelnen Wirtschaftssubjekte nur noch eine Entscheidung über die Menge treffen, die sie zu diesem Preis konsumieren bzw. produzieren. Das gleiche gilt für das Modell eines Arbeitsmarktes bei vollständi...

Staatsausgaben

Vor einiger Zeit nahm ich an einer Diskussion teil, bei der jemand behauptete, dass es uns besser gehen würde, wenn wir das Geld, das wir ins Militär stecken, stattdessen in den Sozial- und Gesundheitsbereich stecken würden. Ich wies darauf hin, dass die deutschen Verteidigungsausgaben unter 10 Prozent liegen dürften und der größte Brocken bei den Sozialausgaben liegt, bei fast 50 Prozent. Mein Diskussionspartner erwiderte, dass er das anzweifle. Aus diesem Grund habe ich noch einmal nachgelesen und möchte das Ergebnis auch hier gleich präsentieren. Quelle ist das statistische Jahrbuch 2011 , S. 578. Ich habe nur Angaben zum Jahr 2008 gefunden, wenn jemand die Daten für ein neueres Jahr kennt, möge er mir das bitte mitteilen. Demnach machten 2008 die Verteidigungsausgaben 2,4 Prozent der gesamten Staatsausgaben aus, die Sozialausgaben beliefen sich auf 55,5 Prozent, gefolgt von der allgemeinen Finanzwirtschaft, unter der u.a. die Zinszahlung für Staatschulden zu finden ist. ...

Abhängigkeit

Wenn es um die Finanzierung neuer staatlicher Ausgaben, die Verminderung der (Neu)verschuldung oder der Entlastung der "unteren Einkommen" geht, wird von einigen Parteien die Besteuerung der Reichen oder Unternehmen als Lösung angesehen. Als Gegenargumente werden nach meiner Beobachtung entweder ethische (Darf man jemanden etwas wegnehmen, nur weil er mehr hat als jemand anderes? - Eine Diskussion eher in den Internetforen in denen ich mich rumtreibe) oder ökonomische (Die Leistung wird verringert oder das Land wird verlassen, was zu noch geringeren Steuereinnahmen führt) Überlegungen angeführt. Im Zusammenhang mit meinem sozialpolitischen Vorschlag , kam mir noch ein anderer Gedanke: Angenommen die mehrbesteuerten würden ihre Steuerzahlungen (vorerst) nicht reduzieren. Die Gesellschaft würde die Steuerbelastung nach und nach immer mehr von den vielen "Armen" auf die wenigen "Reichen" verschieben - was nach einigen Parteiprogrammen ja eine Wunschvorste...

Seminar: Arbeit

Hier nun meine Seminararbeit mit dem Hinweis, dass das Thema nur unvollständig durch zwei Modelle betrachtet wird. Außerdem habe ich bei der Vorbereitung auf den Vortrag bemerkt, dass der letzte Absatz auf Seite 13 und der erste Absatz auf Seite 14 falsch sind.

Lang lebe <hier Wunschname einfügen>

Ein Text über Menschen, die private Projekte durchführen, ohne dabei anderen gegenüber physische Gewalt anzuwenden. Entscheidungen und Strukturen sollen dezentralisiert werden. Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung. Staatmonopolen (wie z.B. dem Geldmonopol) werden private Organisationen entgegengesetzt. Die Geschenkläden scheinen ein cleverer Angriff auf den Sozialstaat zu sein: Da ja kein Umsatz gemacht wird, fällt auch keine Umsatzsteuer an, oder? Müsste man mal untersuchen. Wenn dies der Fall ist und sich die Läden weiter ausbreiten, wird jener Staat wahrscheinlich bald "eingreifen" - zum Wohle der Gemeinschaft und zum Schutz vor diesen Steuerhinterziehern. Bis dahin freuen sich Liberale, Libertäre, (Anarcho-)kapitalisten oder wie sich diese Marktradikalen alle nennen, über solche Initiativen: Mehr Privat, mehr dezentral, mehr Individuell, mehr freie Vereinbarungen, mehr Markt. Etwas verwirrend ist, dass die ganzen Handlungen als "Kampf gegen den Kapitalismus" ...