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Posts

Das musste Mal gesagt werden

Ich wünsche Euch einen beutereichen Sprich-wie-ein-Pirat-Tag, Harr harr!

... neue Kleider

Einführung In meinem letzten Artikel  über die separierenden Sprache habe ich das Argument angeführt, dass es frauenverachtend wäre, zu behaupten, Frauen wären nicht in der Lage vom grammatischen Geschlecht zu abstrahieren, stattdessen dieses mit dem biologischen gleichsetzten und sich deswegen bei grammatisch männlichen Personenbezeichnungen "nicht mitgemeint" füllen würden. Ich fügte hinzu, dass alle deutschsprechenden Menschen zu dieser Abstraktion in der Lage sind, weswegen ein Mann so wenig ein Problem damit hat, als Koryphäe bezeichnet zu werden, wie eine Frau damit, Engel genannt zu werden. Viel mehr als der Artikel, das Pronomen oder die Endung, so meine Behauptung, bestimmen unsere Erziehung und unsere Erfahrungen, was wir unter einem Begriff verstehen. Ich habe diesen letzten Gedanken nun einige Wochen immer wieder hin und her gewellst und möchte ihn hier nun zu einer ziemlich steilen These zuspitzen. Beginnen wir hierfür mit Pfannkuchen! Pfannkuchen Dass dieser Beg...

Sturmfrei

Die Kinder sind zwei Wochen außer Haus. Und was machen Eltern, die endlich Mal wieder ungestört Zeit für sich haben? Richtig! Sie spielen eine Woche lang Arkham Horror.

Muss weg

Ich brauchte für ein Rezept zwei Knoblauchzehen. Da wir aber keinen frischen Knoblauch hatten, griff ich auf ein Glas in unserer Reserve zurück. Auf dem Glas steht jedoch, das es geöffnet im Kühlschrank nur fünf Tage haltbar ist. Ich kann das doch nicht umkommen lassen! Die nächsten Tage werden möglicherweise etwas unangenehm für mein direktes soziales Umfeld.

Künstler

Ich wollte eigentlich einen Text über Künstler schreiben. Darüber, das sie, im Gegensatz zu den weniger empfänglichen Menschen, die Inspirationen aus der Umwelt aufnehmen und in ein Kunstwerk gießen. Kunst ist demnach für mich destillierte, konzentrierte Inspiration. Der Künstler bündelt, ähnlich einer Linse, die schwache Hintergrundinspiration und fokussiert sie in seinem Werk, so dass auch Nichtkünstler diese nun wahrnehmen können. Auf dem Punkt gebracht heißt das, dass ich nur dann von Kunst spreche, wenn mich das Werk selbst inspiriert, etwas zu schaffen und seien es nur rastlose Gedanken. Kunst reproduziert sich demnach immer selbst, und ein Werk wird erst dann zur Kunst, wenn es einen Rezipienten findet. Kunst braucht also nicht (nur) den Künstler, sondern vor allem den Empfänger. Und damit schließt sich der Kreis: Der Künstler ist Empfänger der Kunst der Natur, des Universums, alles Seienden. Und die Kunst damit die Quelle all unseres Schaffens. Und ist das Universum damit selbs...

Emanzipation 2021

  Sie: Können Sie mir bitte Die Zeitung herüber reichen? Er: Natürlich, ich schreibe nur noch schnell einige Erklärungen an die komplizierten Wörter, damit Sie als Frau sie auch verstehen. Sie: Wie bitte? Ich glaube ich höre nicht richtig. Das ist ja wohl eine unverschämte und sexistische... Er: Außerdem hänge ich an die entsprechenden Personenbezeichnungen immer noch ein *Innen an, damit Sie als Frau auch begreifen, wann Sie mitgemeint sind. Sie: Oh, vielen Dank. Ja das ist auch wirklich nötig.