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Glückspiel mit Garantie

Nehmen wir einmal folgende zwei Situationen an:

Situation 1:
Ich gebe einer Gruppe von Personen die Möglichkeit an Glückspielen teilzunehmen (oder es eben nicht zu tun). Die Gewinne dürfen sie behalten, ebenso wie sie die Verluste selbst tragen müssen.

Situation 2:
Ich gebe einer Gruppe von Personen die Möglichkeit an Glückspielen teilzunehmen (oder es eben nicht zu tun). Die Gewinne dürfen sie behalten; die Verluste jedoch bekommen sie von mir ersetzt.

Randbedingungen:
Die Beziehungen zwischen den Personen und mir sind anonym. Ich trete quasi als eine unpersönliche Institution, die als vertrauenswürdig gilt, auf. Es gibt keine persönlichen Beziehungen wie Freundschaft, Nachbarschaft, Bekanntschaft usw. Es gibt also keine soziale Kontrollfunktion wie sie in kleinen Gruppen (Dorf, Gang, Freundeskreis usw.) existiert.

Hier nun meine Fragen:
In welcher Situation werden die größeren Risiken eingegangen?
In welcher Situation sind also die potentiellen Gewinne und damit auch Verluste höher?

Diese Fragen können natürlich auch gerne experimentell beantwortet werden, aber ich persönlich fürchte einen nicht unerheblichen finanziellen Schaden meinerseits dabei (was, zugegeben, meine voreingenommene und unwissenschaftliche Herangehensweise offenbart).

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