Manchmal macht man dumme Sachen. Letzten Freitag war ich wieder beim Sport, zusammen mit dem jüngsten Kind, das gerne einmal Parkour ausprobieren wollte. Wir kamen an und ich zog mich um. Mein Kind hatte seine Sportsachen bereits an, was mir etwas missfiel da die Temperatur, meiner Meinung nach, noch nicht für eine kurze Trainingshose geeignet schien. Nachdem wir uns in der Gruppe warm gemacht hatten, war mir auch wirklich warm und auch ich entschied mich, meine lange Hose gegen eine kurze zu tauchen, was das jüngste Kind mit einer entsprechenden ich-hab's-dir-doch-gesagt Bemerkung kommentierte. Allerdings musste es selbst zur langen Hose wechseln, da seine kurze zu groß war und deshalb rutschte. Selbstverständlich garniert mit einem gut-das-der-Papa-dran-gedacht-hat Satz. Damit stürzen wir uns also ins Vergnügen, sowie über Kästen, auf Türme, gegen Wände, in Matten und über Stangen. Da ich jedoch ankündigte, dass ich das Kind nicht jedesmal mitnehmen werde, da ich selbst sonst nic...
Aus erlebtem Wissen will ich zu diesem Thema anmerken: Keine Ahnung, ob es an Biologie oder Soziologie liegt, aber Männer gehen viel zu spät zum Arzt, meistens wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Männer scheuen psychologische Betreuung, was eine Frühbehandlung von möglichen Suiziden behindert. Männer sind auf Testosteron auf höher, schneller, weiter. Risiko dominiert. Kaum ein weiblicher Querschnitt geht auf Sportverletzungen zurück, bei Männern umso mehr. All diese Gründe linder die Lebenserwartung.
AntwortenLöschenDie Ursachen sollte man einmal erforschen. Schade, dass wir dafür keine Forschungrichtung haben.
AntwortenLöschenAber auch die Meta-Ebene ist bedenkenswert:
Wie oft sind diese Felder, bei denen Männer schlechter dastehen, Thema in der Politik und in den Medien - im Vergleich zu, sagen wir mal, dem Geschlechterverhältnis in Vorständen und Parlamenten.
Aber OK, was sind schon 800.000 Wohnungslose (davon 52.000 Obdachlose) im Vergleich zu 4000 zu verteilenden Vorstands- und Parlamentssitzen.