Genug prokastiniert. Hier jetzt also der Folgeartikel zum letzten Rentenbeitrag (also dem Artikel, nicht die Zahlung :-)). Zuerst möchte ich den Umstand hervorheben, dass unsere deutsche Rentenversicherung, wie bekannt sein dürfte, ein Umlagesystem ist. Das bei diesem System eingezahlte Geld wird nicht in einem Tresor bis zur Rente verwahrt und fließt auch nicht in Investitionen, wie Staats- oder Unternehmensanleihen, die später dann eine Rendite abwerfen würden; sondern es wird sofort wieder an die aktuellen Rentner ausgezahlt. Das hat große Vorteile, weil es gerade auch die Schwachen absichert (oder zumindest sollte), die während ihrer Erwerbstätigkeit nicht die Mittel haben, um privat vorzusorgen, und vor großen volkswirtschaftlichen Katastrophen absichert, wie Finanzkrisen oder Kriegen, die angespartes Kapital binnen kürzester Zeit vernichten können. Deswegen ist ein Umlageverfahren gerade nach solchen Katastrophen eine gute Lösung, um schnell die Bedürftigen zu unterstützen, da s...
Aus erlebtem Wissen will ich zu diesem Thema anmerken: Keine Ahnung, ob es an Biologie oder Soziologie liegt, aber Männer gehen viel zu spät zum Arzt, meistens wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Männer scheuen psychologische Betreuung, was eine Frühbehandlung von möglichen Suiziden behindert. Männer sind auf Testosteron auf höher, schneller, weiter. Risiko dominiert. Kaum ein weiblicher Querschnitt geht auf Sportverletzungen zurück, bei Männern umso mehr. All diese Gründe linder die Lebenserwartung.
AntwortenLöschenDie Ursachen sollte man einmal erforschen. Schade, dass wir dafür keine Forschungrichtung haben.
AntwortenLöschenAber auch die Meta-Ebene ist bedenkenswert:
Wie oft sind diese Felder, bei denen Männer schlechter dastehen, Thema in der Politik und in den Medien - im Vergleich zu, sagen wir mal, dem Geschlechterverhältnis in Vorständen und Parlamenten.
Aber OK, was sind schon 800.000 Wohnungslose (davon 52.000 Obdachlose) im Vergleich zu 4000 zu verteilenden Vorstands- und Parlamentssitzen.