Manchmal macht man dumme Sachen. Letzten Freitag war ich wieder beim Sport, zusammen mit dem jüngsten Kind, das gerne einmal Parkour ausprobieren wollte. Wir kamen an und ich zog mich um. Mein Kind hatte seine Sportsachen bereits an, was mir etwas missfiel da die Temperatur, meiner Meinung nach, noch nicht für eine kurze Trainingshose geeignet schien. Nachdem wir uns in der Gruppe warm gemacht hatten, war mir auch wirklich warm und auch ich entschied mich, meine lange Hose gegen eine kurze zu tauchen, was das jüngste Kind mit einer entsprechenden ich-hab's-dir-doch-gesagt Bemerkung kommentierte. Allerdings musste es selbst zur langen Hose wechseln, da seine kurze zu groß war und deshalb rutschte. Selbstverständlich garniert mit einem gut-das-der-Papa-dran-gedacht-hat Satz. Damit stürzen wir uns also ins Vergnügen, sowie über Kästen, auf Türme, gegen Wände, in Matten und über Stangen. Da ich jedoch ankündigte, dass ich das Kind nicht jedesmal mitnehmen werde, da ich selbst sonst nic...
Mir zu viele Geschlechterschubladen für 2023. Bäm. https://www.youtube.com/watch?v=8k43q1kr0Fs
AntwortenLöschenDas sehe ich ganz anders. Da das Video in Schwarzlicht gehalten ist, nehmen wir nur ausgewählte Identifikationsmarker wahr. Als geschulte Gender-Experten wissen wir aber, dass wir von äußerlichen Merkmalen nicht auf das selbstgewählte Geschlecht einer Person schließen können.
AntwortenLöschenJemand sieht einen BH, eine Halskette und hört eine hohe Stimme, und schließt auf Frau? Ganz großer Fehler! Hier darf man sich nicht von althergebrachten Rollenklischees hinters (Schwarz)Licht führen lassen.
Das gleiche gilt, wenn man beim Wahrnehmen von breiten Schultern, einer hohen Statur und einer tiefen Stimme auf Mann schließt. Wir wissen nicht, ob diese Person vielleicht lieber als Frau gelesen werden möchte.
Das bringt das Video und die Musik auch klar zum Ausdruck, indem die Gesichter verdeckt uns nur als abstrakte Smiles dargeboten werden und die tanzende Person jeden Gesprächspartner mit "Nein Mann" anspricht, um deutlich zu machen, dass sie das Geschlecht nicht interessiert und der Begriff "Mann" seine normative Bedeutung für sie verloren hat.
Dieses Video ist ein ganz klares Bekenntnis zur Transidentität.
Kann ich mir jetzt irgendwo meine/n Doktor/in in Gender Studies abholen?
Genial. Du kannst Dir sofort das Photoshop-Dokument beim Gleichstellungsbeauftragten des Fraunhofer-Instituts in Mannheim abholen.
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